„Anstatt auf Prämien zu setzen, müssen die Arbeits- und Lernbedingungen in Bildungseinrichtungen verbessert werden“, erklärt Rosemarie Hein, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Forderung von Bildungsministerin Annette Schavan, den Lehrerberuf mittels Leistungszulagen attraktiver zu gestalten. Hein weiter: Mehr...
"Die peinliche Pokerrunde zwischen Koalition und SPD auf Bundesebene hat den Betroffenen nichts gebracht. Weder wurde ein angemessener Regelsatz ausgehandelt, noch konnte man sich beim Bildungspaket verständigen" erklärt Rosemarie Hein, Sprecherin für Allgemeine Bildung der Fraktion DIE LINKE, zum Scheitern der Verhandlungen zur Hartz-IV-Reform.... Mehr...
Zu dem tragischen Zugunglück auf der Strecke zwischen Magdeburg und Halberstadt in der Nähe von Hordorf erklärt das Mitglied des Deutschen Bundestages, Rosemarie Hein: „Mit großer Erschütterung habe ich heute Nacht von dem tragischen Zugunglück auf der Strecke zwischen Magdeburg und Halberstadt erfahren. Das Ausmaß dieses Ereignisses ist schwer... Mehr...
Die Mehrheit von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen hat gegen den Antrag gestimmt, in dem DIE LINKE eine Aussetzung der Rente erst ab 67 forderte.
So haben alle Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt am 15. Dezember 2011 gestimmt:
Jens Ackermann, FDP, NEIN
Manfred Behrens, CDU, NEIN
Christoph Bergner, CDU, NEIN
Heike Brehmer, CDU, NEIN
Roland Claus, DIE LINKE, JA
Rosemarie Hein, DIE LINKE, JA
Harald Koch, DIE LINKE, JA
Jan Korte, DIE LINKE, JA
Katrin Kunert, DIE LINKE, JA
Undine Kurth, B90/DIE GRÜNEN, NEIN
Burkhard Lischka, SPD, NEIN
Cornelia Pieper, FDP, NEIN
Ulrich Petzold, CDU, NEIN
Silvia Schmidt, SPD, NEIN
Petra Sitte, DIE LINKE, JA
Dieter Stier, CDU, NEIN
Waltraud Wolff, SPD, nicht abgestimmt
Quelle: www.bundestag.de

Jens Ackermann, FDP JA
Manfred Behrens, CDU JA
Christoph Bergner, CDU JA
Heike Brehmer, CDU JA
Roland Claus, DIE LINKE NEIN
Rosemarie Hein, DIE LINKE NEIN
Harald Koch, DIE LINKE NEIN
Jan Korte, DIE LINKE NEIN
Katrin Kunert, DIE LINKE NEIN
Undine Kurth, B90/DIE GRÜNEN ENTHALTUNG
Burkhard Lischka, SPD ENTHALTUNG
Cornelia Pieper, FDP JA
Ulrich Petzold, CDU JA
Silvia Schmidt, SPD JA
Petra Sitte, DIE LINKE NEIN
Dieter Stier, CDU JA
Waltraud Wolff, SPD NEIN
Quelle: www.bundestag.de
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
"Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V."
Fraktion DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt
Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg


Der Landesvorstand und die Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt sowie die Mitglieder des Bundestages aus Sachsen-Anhalt der Partei DIE LINKE haben in einer zweitägigen Klausurberatung in Dessau-Roßlau die gemeinsamen Schwerpunkte bis 2013 abgesteckt. Auch Rosemarie Hein nahm daran teil.
Bürgerbeteiligung ausbauen und Demokratie stärken –Soziale Absicherung und Chancengleichheit verbessern –Öffentliche Daseinsvorsorge sichern
Dessauer Erklärung des Landesvorstandes der Partei DIE LINKE, der Landtagsfraktion und der Bundestagsabgeordneten aus Sachsen‐Anhalt Breites zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts bleibt notwendig ‐ Überwachung der Partei DIE LINKE beenden

Am 21. Januar diskutierte Rosemarie Hein im Gasthaus „Zur goldenen Rose“ in Schriesheim (in der Nähe von Mannheim) in einer kleinen, aber hochkarätig besetzten Veranstaltung zur Frage „Wie kann Inklusion erfolgreich gestaltet werden“. In der dreistündigen Debatte haben sich ReferentInnen und Besucher darüber ausgetauscht, warum es zum Teil so kompliziert ist, Schule inklusiv zu gestalten, welche Voraus-setzungen es geben muss und welche Hemmnisse und Vorurteile noch bestehen. Diese Fragen werden auch vor dem Hintergrund der aktuellen bildungspolitischen Debatte in Baden-Württemberg und den beabsichtigten schulpolitischen Veränderungen interessant.
Am 20.1.2012 besuchte Rosemarie Hein das Deutsche Kinderhilfswerk, um mehr über die Entwicklung des Projekts Netzwerk U18 zu erfahren.
Bereits seit 1996 können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren über die größte politische Bildungsinitiative bei Landtags- und Bundestagswahlen wählen. Netzwerk U18 unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, Politik zu entdecken und zu verstehen.

Rosemarie Hein war am 18. Januar 2012 zu Gast in der Kinderkommission (Kommission für die Wahrnehmung der Belange der Kinder) des Deutschen Bundestages.
In einem Expertengespräch diskutierten VertreterInnen der Politik, Wissenschaft und kulturellen Praxis zum Thema "Kulturelle Bildung in den Alltag integrieren". Die Auseinandersetzung um den Erhalt und den Ausbau kultureller Bildung ist heute mittlerweile zu einer Existenzfrage geworden. Allzu oft fehlt es an finanziellen Sicherheiten und notwendiger Infrastruktur, wovon besonders die ländlichen Regionen betroffen sind.
Rosemarie Hein unterstützte die Meile der Demokratie, sie hat den Aufruf "Gesicht zeigen! Für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg!" mit unterzeichnet und war dabei. Hier an der Mahnwache vor der Synagogengemeinde in Magdeburg-Neustadt.
Im Aufruf heißt es : "...Wir wollen gemeinsam deutliche und sichtbare Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen: Am 14. Januar 2012 sollen überall in der Stadt bunte und friedliche Aktionen stattfinden." Der Breite Weg hat sich ab 12:00 Uhr zum vierten Mal mit Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Kulturschaffenden, Schulen und Handeltreibenden in eine lebendige „Meile der Demokratie“ verwandelt. Die Vielfalt der Aktionen macht deutlich: Wir wollen keinen Nazi-Aufmarsch in unserer Stadt!..."

Dr. Rosemarie Hein ergriff das Wort in der Debatte des Antrages der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum "Bildungs- und Teilhabepaket". Sie analysierte das Regierungspaket und musste seine "Untauglichkeit" feststellen: "Am Montag fand sich in der Magdeburger Volksstimme ein kleiner Artikel über die Schließung des Lerntreffs in Olvenstedt, einem Stadtteil von Magdeburg. Das Jobcenter hatte diesen bisher finanziert, und es hat nun die Finanzierung eingestellt. Eine der betreuten Schülerinnen hat sich seitdem in ihrem Notendurchschnitt von 2,8 auf 3,9 verschlechtert.
Was hat das mit dem vorliegenden Antrag zu tun? Sehr viel. Es zeigt nämlich die Untauglichkeit des von der Regierung beschlossenen Paketes für Bildung und Teilhabe. Für den Fall der Schülerin aus Olvenstedt ist es nämlich nicht gemacht. Erst wenn sie sich so weit verschlechtert hat, dass sie versetzungsgefährdet ist - da ist die Aussage der Bundesregierung leider sehr klar -, können die Eltern Lernförderung beantragen. Ob der Betreuer des Lerntreffs ihr dann allerdings noch helfen kann, ist völlig unklar. So funktioniert das. Funktionierende Strukturen werden einfach abgeschafft. Das ist nur ein Beispiel. Ich will weitere nennen." Zur Rede
Lesen Sie dazu auch das Märchen vom guten BUT (Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung)
Eindrücke von der Studierendenkonferenz der Bundestagsfraktion

Über zweihundert Studierende aus ganz Deutschland haben sich am Sonntag in Berlin zu einer Konferenz getroffen, auf der die Interessen Studierender diskutiert wurden. Ich habe aus bildungspolitischer Sicht meine Auffassungen zu Fragen eines sozial gerechten Hochschulzugangs in einem Workshop dargelegt, gemeinsam mit Andreas Keller von der GEW. Aus der Diskussion habe ich viele Anregungen für die weitere Arbeit mitgenommen.
Meine Eingangsthese: die soziale Benachteiligung beim Hochschulzugang beginnt in der Grundschule. Der Grund: Auch bei gleichem Leistungsvermögen werden Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern seltener zum Gymnasium empfohlen als Kinder aus Familien in denen wenigstens ein Familienmitglied einen akademischen Abschluss hat. Die Ausgrenzung setzt sich in den weiterführenden Schulen fort, ungeachtet eines hohen Engagements der Lehrkräfte. Meine These: Das gesamte Bildungssystem befindet sich in einem Umbau, Ziel ist die Ausrichtung von Bildung auf eine bessere Vermarktbarkeit. Zunehmend wird in öffentlich finanzierter Bildung nur noch das finanziert, was mehr oder weniger vordergründig auf dem Arbeitsmarkt von Nutzen ist. Bildung als allgemeine Persönlichkeitsbildung wird zunehmend vernachlässigt. Im kommenden Jahr werden meine Kolleginnen und ich eine umfangreiche Broschüre über linke bildungspolitische Positionen vorlegen. Autorin: Dr. Rosemarie Hein
Dr. Rosemarie Hein, MdB und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Magdeburg
"Die Frage der Öffnung der Schulbezirke für Grund- und Sekundarschulen bewegt seit Wochen die Gemüter in Magdeburg. Am 7.12. fand dazu auch ein Elternstammtisch statt, an dem ich teilgenommen habe. Die Meinungen dort waren geteilt. Im Folgenden einige Gedanken zum Thema aus bildungspolitischer und kommunalpolitischer Sicht. Zum Artikel
Zu ihrem Abstimmungsverhalten gibt die Stadträtin Rosemarie Hein einen Hintergrund.
Mit dem Beschluss des Bundestages zum Bildungs- und Teilhabepaket wurde auch vereinbart, ein 400 Mio. schweres Programm zur Schulsozialarbeit bis zum Jahre 2013 aufzulegen. Dazu hat die Verwaltung in der vergangenen Stadtratssitzung eine Drucksache zur Umsetzung vorgelegt. Obwohl mit dem Paket eine Ausweitung der Schulsozialarbeit zustande kommt, habe ich mich bei der Abstimmung dennoch enthalten. Zu den Gründen lesen Sie weiter: Hier
Ab dem 17. November 2011 geht es wieder los. Allenorten werden Demonstrationen und Veranstaltungen stattfinden, die sich mit dem Thema Bildung auseinander setzten.
Es wird zwar postuliert, dass man viel mehr für Bildung tun möchte, aber in der Realität ist das deutsche Bildungssystem weitgehend unterfinanziert, was vor allem deshalb zu Stande kommt, weil der Bund die Länder mit den hohen Aufwendungen alleine lässt. DIE LINKE unterstützt die Forderungen des Bildungsstreiks.
Anbei können Sie ein Positionspapier des Hochschulpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Landtag Sachsen-Anhalt, Hendrik Lange, lesen. PDF

Zu den heutigen Abstimmungen zur„Euro-Rettung“, zur Ausweitung der EFSF und zum sogenannten „Hebeln“ des Rettungsschirms
Heute hat die Bundeskanzlerin eine Regierungserklärung zum Europäischen Rat und zu den dort zu beschließenden Maßnahmen der „Euro-Rettung“ abgegeben. In dem Zusammenhang wurde über eine erneute Ausweitung und die sogenannte „Hebelung“ der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität“ (EFSF) – den „Euro-Rettungsschirm“ – abgestimmt. Hierzu brachte die Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP einen Antrag ein, der auch von der SPD und den Grünen unterstützt wurde.
Wir lehnen diese erneute und hoch riskante Ausweitung des EFSF sowie den von der Bundesregierung, EU-Institutionen (Kommission, EZB) sowie den meisten EU- und Eurozone-Regierungen verfolgten Kurs zur Euro-Rettung grundsätzlich ab: Die Maßnahmen der Euro-Rettung setzen nicht an den tieferen Ursachen der Eurokrise an. Sie sind zudem unsozial, weil sie die Bevölkerungen belasten und die Verursacher und Profiteure verschonen; sie sind wirtschaftlich unsinnig; und sie höhlen demokratische und parlamentarische Rechte aus. Anstatt aus der Krise heraus, führen die Maßnahmen geradezu in eine Diktatur der Finanzmärkte; in eine Situation, in der die Akteure der Finanzmärkte die Regierungen Europas immer weiter vor sich hertreiben.
Meine Fraktion hat daher in der heutigen Debatte gegen die „Hebelung“ des EFSF gestimmt, und dies im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit des Bundestages. DIE LINKE ist keine Fraktion der Banken, sondern eine Fraktion für die Bevölkerung. Mein Abstimmungsverhalten können Sie hier einsehen.
15. November 2011, 14.00 Uhr - 16.00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lade Sie herzlich in meine Bürgersprechstunde am 15. November 2011 in mein Wahlkreisbüro in der Ebendorfer Straße 3 in Magdeburg ein. Wenn Sie Fragen zu meiner parlamentarischen Arbeit haben oder konkrete Anliegen an mich haben, können Sie sich dort an mich wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Rosemarie Hein

Seit Monaten geistern Nachrichten um das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung (BUT) durch die Nachrichten. Erst war eine "Bildungschipkarte" angedacht, dann wurde in hochkomplizierten Verhandlungen ein noch komplizierteres Antragsverfahren entworfen.
Plötzlich war die Umsetzung strittig und Kommunen wussten nicht genau, nach welchen Verwaltungs- vorschriften sie das Paket umsetzen sollten. Jetzt wird es nicht richtig angenommen; die Antragswelle blieb aus.
All dies hat mich dazu veranlasst, ein Märchen zu schreiben, das Märchen vom guten BUT.
Es war einmal...
Position der Bundestagsfraktion DIE LINKE zu aktuellen schulpolitischen Debatten
Auf der Klausur der Bundestagsfraktion DIE LINKE am 27. August 2011 wurde eine Position der Fraktion zur aktuellen schulpolitischen Diskussion, vor allem um die Zweigliedrigkeit im Schulsystem, die derzeit vor allem von der Union geführt wird, gefasst. Sie können die Position hier lesen:
http://www.rosemarie-hein.de/themen/bildungspolitik/
Antrag – Drucksache Nr. 17/6094

Das Bildungssystem ist unterfinanziert und sozial ungerecht. Eine bessere Finanzausstattung sowie eine bessere Durchlässigkeit der Bildungssysteme der einzelnen Bundesländer können von Bund und Ländern nur gemeinsam erreicht werden. Der Bildungsföderalismus muss neu justiert werden. DIE LINKE formuliert hierfür Eckpunkte und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.
Antrag – Drucksache Nr. 17/6271

DIE LINKE. fordert ein bundesweit einheitliches, vereinfachtes System der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. In der letzten Legislaturperiode haben wir das Thema bereits prominent in die Diskussion gebracht und ein Gesetz gefordert. Die Bundesregierung legt nun einen völlig unzureichenden Entwurf vor. Wir zeigen mit diesem Antrag den zusätzlichen Regelungsbedarf und stellen Mindestkristerien für ein gutes Anerkennungsverfahren auf.
Das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern war – daran gibt es nichts zu rütteln – ein Flop. Es hat die Bildungslandschaft nicht reicher und auch nicht vielfältiger gemacht. Es hat den Föderalismus nicht befördert, aber die Finanzierbarkeit von guter Bildung erheblich erschwert. Alle Oppositionsfraktionen haben Anträge zum... Mehr...
Vier Jahre ist es her, dass mit der Föderalismusreform die Kooperation und damit die gemeinsame Finanzierungsverantwortung von Bund und Ländern im Bereich der Bildung unmöglich gemacht wurde. Heute findet man kaum noch jemanden, der diesen Schritt von damals verteidigt. Mehr...
Zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen in der Bundesrepublik für Bildung und Forschung ausgegeben werden. Das scheint ein ehrgeiziges Ziel, liegt Deutschland doch noch immer unter dem OECD-Durchschnitt. Mehr...