
Als Abgeordnete der LINKEN bin ich zuständig für meinen Direktwahlkreis, das ist der Wahlkreis 70. Dieser besteht aus der Landeshauptstadt Magdeburg, sowie Schönebeck, Calbe, Barby, Förderstedt und der Gemeinden Elbe-Saale und Bördeland.
Außerdem wird von mir der Landkreis Börde betreut.
Liebe Leserin, lieber Leser,
seit der letzten Ausgabe der hein.direkt ist auf dem politischen Parkett einiges passiert. Christian Wulff ist nicht mehr Bundespräsident, eine neue Wahl steht kurz vor der Tür, Regierung und Finanzminister spielen sich abermals in Nacht- und Nebelaktionen als Inkasso-Unternehmen gegenüber den Griechen auf, und abermals entschied der Bundestag über Kriegseinsätze, bei denen DIE LINKE als einzige Fraktion vehement dagegen stimmte. In Dresden demonstrierten über 10 000 Menschen gegen Rechtsextremismus und in Berlin wurde am 23. Februar der Opfer des Nationalsozialismus und des gegenwärtigen Naziterrors gedacht. Natürlich würdigten wir am 8. März die Arbeit und das Wirken der Frauen.
Ich hoffe, Sie finden in den interessanten Beiträgen dieser Ausgabe viele Anregungen und wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Ihre Rosemarie Hein
Rosemarie Hein, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 70, besuchte heute die Sankt-Nicolai-Kirche in Magdeburg-Neue Neustadt. In einem Gespräch mit VertreterInnen der Gemeinde St. Nicolai und der Architektin Sina Stiebler wurden verschiedene Aspekte des Denkmalschutzes im Zusammenhang mit der Nicolaikirche diskutiert.
Die Magdeburger Nicolaikirche war der erste Kirchenbau Karl Friedrich Schinkels. Die Nicolaikirche gilt als Vorbild für die "preußische Normalkirche", ein Kirchenbau, der in immer ähnlicher Weise in vielen Gegenden Preußens anzutreffen war. Die Magdeburger Nicolaikirche ist somit von großer baugeschichtliche Bedeutung, die auch bei der Vergabe von Fördermitteln Berücksichtigung finden muss.

Das Wetter meinte es gut mit den Besucherinnen und Besuchern der „Bahrendorfer Garten- und Handwerksmesse“.
Das Pflegezentrum in Bahrendorf präsentierte ein abwechslungsreiches Angebot auf dem Gelände des Schlosses. Ich war von dem dort entstandenen Kleinod sehr beeindruckt.

Wie wollen wir künftig lernen? Diese Frage stellt sich im Zeitalter moderner Medien immer aufs Neue. Was können Whiteboards und Laptops im Unterricht leisten? Ich habe mich kundig gemacht. Die Dreisprachige Grundschule in Magdeburg nimmt an einem Modellprojekt dazu teil. Für mich war das ein Beitrag zur persönlichen Fortbildung. Als Stadträtin weiß ich nun besser, wie Schulen ausgestattet sein müssen, sollen moderne Lernmethoden und Lehrmittel in den Schulen ankommen und eingesetzt werden können.
Nach meiner Sprechstunde in Schönebeck besuchte ich mit der Landtagsabgeordneten Sabine Dirlich den Verein Rückenwind e.V., der sich in vielfältigen Projekten um die Probleme Jugendlicher in der Stadt Schönebeck kümmert. Ein Nachfolgebesuch beim Lernprojekt „Zweite Chance“ ist schon verabredet. Siehe auch Volksstimme: 1765 Euro für Lerchenfeld-Projekte erkocht
„Städte sind keine Angriffsziele“ - Ostermarsch am 07. April 2012 in Magdeburg
Rosemarie Hein, in ihrer Funktion als stellvertretende Stadtfraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE Magdeburg, sprach zu den Teilnehmern ein Grußwort.Siehe PDF. Der diesjährige Ostermarsch im Norden Sachsen-Anhalts fand am 07. April 2012 in Magdeburg statt. Es war gleichzeitig der 225. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe für eine ausschließlich zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Das zentrale Motto der Veranstaltung lautet „Städte sind keine Angriffsziele“. Der Aufruf unterstützt dabei die Kampagne „Vision 2020“ für eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 der „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors for Peace). Magdeburg ist seit 1984 in diesem über 5000 Mitgliedsstädte zählenden weltweiten Netzwerk tätig. Siehe auch www.ostermarsch-sachsen-anhalt.de
Junge Menschen auf den ersten Schritt ins Erwachsenenleben zu begleiten ist mir seit fast zwanzig Jahren eine sehr angenehme Aufgabe. Am 30. März fanden die ersten drei Jugendweiheveranstaltungen dieses Jahres in Stendal statt. Ich habe gerne die Festreden gehalten.
Am 23. März besuchte ich die Sekundarschule „Wilhelm Leibnitz“ in Magdeburg am Tag der offenen Tür. Selbstbewusst und kompetent begleiteten mich zwei Schülerinnen durch das Schulhaus. An den Ständen gab es viele Informationen und interessante Gespräche. Nicht zum ersten Mal erkundigte ich mich über das Projekt „Produktives Lernen“.
Rosemarie Hein unterstützte die Meile der Demokratie, sie hat den Aufruf "Gesicht zeigen! Für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg!" mit unterzeichnet und war dabei. Hier an der Mahnwache vor der Synagogengemeinde in Magdeburg-Neustadt.
Im Aufruf heißt es : "...Wir wollen gemeinsam deutliche und sichtbare Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen: Am 14. Januar 2012 sollen überall in der Stadt bunte und friedliche Aktionen stattfinden." Der Breite Weg hat sich ab 12:00 Uhr zum vierten Mal mit Unterstützung von Vereinen, Verbänden, Kulturschaffenden, Schulen und Handeltreibenden in eine lebendige „Meile der Demokratie“ verwandelt. Die Vielfalt der Aktionen macht deutlich: Wir wollen keinen Nazi-Aufmarsch in unserer Stadt!..."
Am 9. Dezember trafen sich auf meine Einladung etwa 25 Interessierte um sich in gemütlicher Runde über die Arbeit der LINKEN im deutschen Bundestag zu informieren.
Am Anfang stand ein Bericht mit vielen eindrucksvollen Fotos von meiner Reise mit dem Ausschuss für Kultur und Medien nach Indien. Die Erlebnisse in Neu Delhi, Argra, Fatehpur Sikri und Mumbai haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ich hoffe, ich konnte ein wenig davon weiter geben.
Im Gespräch ging es um die Politik der LINKEN nach ihrem Programmparteitag, um soziale Politik und Bildungspolitik und wie es gelingen kann, noch mehr davon in der Gesellschaft zur Geltung zu bringen.
Dazu wird auch im kommenden Jahr meine Zeitschrift Hein.direkt dienen. Von der aktuellen Ausgabe werden bis zum Jahresende noch einige verteilt, so dass noch mehr Leserinnen und Leser am Preisausschreiben teilnehmen können.Bis Ende Januar können noch Lösungen abgegeben werden, dann erfolgt die Auslosung. Im Frühjahr wird dann der erste Preis eingelöst.
Rosemarie Hein
Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, nahm Rosemarie Hein eine ganz besondere Einladung war. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, war sie Gast zur feierlichen Eröffnung der sanierten Kita "Bertis Biberburg" im Magdeburger Stadtteil Fermersleben.
Mit dem Umbau des bestehenden Hauses und dem hellen Erweitrungsbau haben Fermersleber Kinder nun mehr Platz in einer Kindertageseinrichtung in ihrem Stadtteil. Besonders hervorzuheben ist auch die Schaffung von Krippenplätzen, welche vorher in Fermersleben nicht vorhanden waren.
Sehr geehrte Frau Wölk, sehr geehrter Herr Schuhmann, sehr geehrter Herr Giefers,
Liebe Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins Familienhaus Magdeburg,
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Einladung zu Ihrer Jubiläumsveranstaltung danke ich Ihnen herzlich. Ich bin ihr gerne nachgekommen. Ich möchte Ihnen heute persönlich zum 5-jährigen Bestehen des Vereins Familienhaus Magdeburg gratulieren und Ihnen, auch im Namen meiner Partei und meiner Fraktion im Stadtrat, meine Anerkennung für Ihr engagiertes Wirken aussprechen.
Die Ostermärsche haben in diesem Jahr zu ihren Ursprüngen zurückgefunden: vor mehr als 60 Jahren war es der Protest gegen den Einsatz von Atomwaffen, der diese Friedensbewegung anwachsen ließ. Sie ist seit dem nicht mehr wegzudenken aus dem Gewissen des Volkes.
Pünktlich zum Start der Brunnensaison war es u.a. auch Rosemarie Hein zu verdanken, dass der Otto-von-Guericke-Brunnen am Rathaus sprudeln kann. Mit Hilfe aller Sponsoren ist es nun möglich, dass die überwiegende Anzahl der Brunnen der Landeshauptstadt in dieser Saison uneingeschränkt sprudeln und zu einem lebendigen Stadtbild beitragen.
Dr. Rosemarie Hein eröffnete am 22. Februar 2011 als Vorstandsmitglied der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Dr. Thomas Flierl das 6. Hermann-Henselmann-Kolloquium DIE HYPARSCHALE VON MAGDEBURG. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die 1969 von Ulrich Müther errichtete Hyparschale, deren Bedeutung und mögliche Nutzungsmöglichkeiten. Zahlreiche Interessierte waren der Einladung der Hermann-Henselmann-Stiftung gefolgt und nutzten die Möglichkeit mit den hochkarätigen Expert_innen ins Gespräch zu kommen. Leider verweigerten sich die eingeladenen Kommunalpolitiker_innen von SPD, CDU und FDP einem solchen Gespräch und glänzten durch Abwesenheit. Auch der Oberbürgermeister wollte sich einer Debatte nicht stellen und untersagte dies auch seinen Dezernenten. Er machte so diese Veranstaltung zu einem Wahlkampfthema. Die anwesenden Magdeburgerinnen und Magdeburger hatten kein Verständnis dafür.


Im Februar 2011 fand meine erste KulTour durch Magdeburg statt. Meine Mitarbeiter und ich besuchten verschiedene Kultureinrichtungen und freischaffende Künstler_innen in Magdeburg. Am ersten Tag stand das Puppentheater auf dem Programm.
Im Rahmen eines vom Magdeburger Sich-Verlags am 26.11.2010 organisierten Vorleseabend im Telemann-Konservatorium las Rosemarie Hein "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf vor. Die Begeisterung war dem jungen wie altem Publikum sichtlich anzumerken, so ging an mancher Textstelle ein leises Lachen durch den Raum. Auch im nächsten Jahr, so das Fazit von Rosemarie Hein, wird es eine Beteiligung am Vorlesetag geben.
Am 17. November 2010 übergab Dr. Rosemarie Hein, MdB einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro an den Förderverein des Konservatoriums Georg Philipp Telemann e.V. Den Scheck nahm Roland Kähne, der Vorsitzende des Fördervereins und stellvertretender Direktor des Konservatoriums, entgegen.
Mit dieser Spende unterstützt Frau Dr. Hein das Engagement des Fördervereins für bedürftige und förderungswürdige Schüler der Musikschule. Sie kündigte an, auch weiterhin das Wirken des Fördervereins zu begleiten und zu unterstützen.
„Mit so einer großen Resonanz hätte ich nicht gerechnet“ so Rosemarie Hein, MdB über den Tag der offenen Tür in ihrem Wahlkreisbüro am 11.Oktober 2010. Hein weiter: „Wir hatten zwar gehofft, dass es einige Bürger und Genossinnen und Genossen geben wird, die sich über meine Arbeit im vergangenen Jahr informieren möchten. Dass es dann aber doch so viele waren, überraschte mich schon. Besonders großen Anklang fanden die Diskussionsrunden mit Wulf Gallert, Ministerpräsidentenkandidat für die nächste Landtagswahl, Hans-Werner Brüning, dem Sozialbeigeordneten der Landeshauptstadt Magdeburg und Eva von Angern, Landtagsabgeordnete und Stadtvorsitzende der Partei DIE LINKE. Aber auch das kulturelle Rahmenprogramm, welches durch die Akkordeongruppe der Musikschule bestritten wurde, kam sehr gut bei den Besucherinnen und Besuchern an. Das hat mich den Entschluss fassen lassen, im nächsten Jahr wieder einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, dann allerdings mit einem größeren Topf Gulaschsuppe, den diese war dieses Mal nach wenigen Minuten aufgegessen.“
Da beschließt der Stadtrat mit Einstimmigkeit am 14. Oktober etwa nachmittags um drei, das Jahr 2011 zum „Jahr der Jugend“ zu erklären und nur vier Stunden später ist das alles nichts mehr wert. Aber da geht es um den Erhalt einer Kinder- und Jugendeinrichtung auf dem Werder in einer herrlichen Villa mit Park, die jedoch sanierungsbedürftig ist. Die soll nach dem Willen der CDU zum Jahresende geschlossen und die Immobilie verkauft werden. Die LINKE forderte in dieser Sache eine Kinderbeteiligung, eine Verpflichtung, die sich der Stadtrat vor Jahren in solchen Fragen aufgegeben hat. Eine richtige Entscheidung, denn Analysen besagen, dass die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen am wenigsten beachtet werden. Doch die Stadtratsmehrheit aus CDU und SPD ist davon ungerührt:

Produktive Unruhe herrscht im ganzen Schulhaus. „Sie werden keine Schülerin und keinen Schüler finden, der nicht arbeitet“, sagte der Schulleiter der Ganztagssekundarschule „J. Gutenberg“ in Wolmirstedt, Herr Thiel, als wir über den Flur in der ersten Etage gehen. Tische und Stühle stehen hier nicht nur in allen Klassenräumen und Fluren, sondern selbst auf den größeren Treppenpodesten. Dabei ist keine Enge, alles ist weit, farbenfreundlich und offen – und biltzblank. Die Schülerinnen und Schüler achten selber auf Sauberkeit.

Während ihrer Sommertour durch den Wahlkreis machte Dr. Rosemarie Hein auch in Groß Rosenburg und Breitenhagen im Salzlandkreis Station. In vielen Gesprächen mit Einwohnerinnen und Einwohnern zeigte sich immer wieder, dass die positive Entwicklung der Region hier vor allem dem ehrenamtlichen Engagement vieler Akteure vor Ort zu verdanken ist. Insbesondere der sanfte Tourismus wurde zum Motor dieser Entwicklung. Es wurde aber auch deutlich, dass diese Entwicklung nicht durch verkehrspolitische Fehlplanungen kaputt gemacht werden darf, der Saale-Kanal würde den eingeschlagenen Weg zu einer Sackgasse machen.
Am 22. Juni 2010 besucht Angela Davis, seit 1972 Ehrenbürgerin der Stadt Magdeburg, die Landeshauptstadt. Nach verschiedenen Gesprächsrunden fand am Nachmittag im Haus der Gewerkschaften, wo knapp 200 Magdeburgerinnen und Magdeburger Angela Davis auf das Herzlichste begrüßten, eine kurzweilige Vortrags- und Diskussionsrunde statt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch die Magdeburger Bundestagsabgeordnete Dr. Rosemarie Hein.





Werte Angehörige, liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
es ist mir eine Ehre heute aus diesem Anlass vor ihnen sprechen zu dürfen.
Die Stolpersteine, die wir heute verlegt haben, sind ein Teil des größten dezentralen Mahnmals, das an die Opfer des Faschismus erinnert.
Mehr als 22.000 wurden bisher verlegt. Erinnerung an über 22.000 Opfer des faschistischen Terrors in ganz Europa. mehr
„Wir Lebenden gruben Tote aus“ titelte der in Rosslau geborene Schriftsteller Bernhard Seeger sein Erlebnis am Ende des zweiten Weltkrieges in Magdeburg. “Ich hatte genug vom Krieg“, so die Erinnerungen des jungen Schriftstellers an das Kriegsende. Diese Einstellung teilte er mit Millionen Menschen auf der ganzen Welt und die gilt bis heute. mehr