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Berufliche Bildung aus linker Sicht –

für ein erweitertes Konzept der Beruflichkeit und umfassende Rechte in der beruflichen Bildung

Vorwort zur Broschur

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wichtig für eine erfolgreiche Berufsperspektive Doch immer weniger Unternehmen bilden aus. Nach wie vor müssen für einige Berufsausbildungen, vor allem für vollzeitschulische Ausbildungen Schulgelder gezahlt werden. Die Ausbildungsqualität ist in manchen Betrieben unzureichend, Ausbildungsvergütungen reichen oft nicht zum Leben Viele, zu viele Jugendliche, die sich jährlich um
einen Ausbildungsplatz bewerben, landen in Warteschleifen des Übergangssystems oder bleiben gänzlich unversorgt.  Etwa 1,4 Millionen Menschen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren hatten laut Berufsbildungsbericht im Jahr 2015 keine abgeschlossene Berufsausbildung.

Hinzu kommt, dass Berufsbiografien immer öfter nicht mehr so eindimensional verlaufen wie früher durchaus üblich.Ausbildungen und Studium folgen oft aufeinander. Berufe werden gewechselt, nicht nur auf Grund von Erwerbslosigkeit.Und die qualitative Aufwertung vor allem der Gesundheits- und Sozialberufe ist dringend notwendig.

Diese und viele andere Probleme haben uns bewogen, unsere Vorstellungen und Vorschläge für gute berufliche Bildung in einem Diskussionspapier zu fassen und zur Diskussion zu stellen. Wir wollen damit einen Beitrag für die politische Auseinandersetzung mit der beruflichen Bildung leisten und Handlungsansätze zur Verbesserung der Ausbildungsqualität und der Durchlässigkeit im Bildungssystem liefern. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Auswirkungen auf den Bereich der beruflichen Bildung haben wir dabei stets mit im Blick.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich an unseren Debatten zu beteiligen und sich aktiv einzubringen

BAG Bildungspolitik

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