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Bald nun ist Weihnachtszeit – und darum Zeit bei Rosi zum Stollenbacken. "Stolle backen ist bei mir ein Muss und Ritual. Diesmal war es am 29. November mit 6 Pfund Mehl."

Rosis Weihnachtsstollen
Es ist vollbracht. | Jetzt werden die fast erkalteten Stollen luftdicht in Alufolie verpackt und bis zum Verzehr kühl gestellt. Sieben Tage sind Muss, jede Woche mehr verbessert den Geschmack.

Bester Backzeitpunkt Anfang bis Mitte November

Sie brauchen:

500 g Mehl
200 - 250 g Backmargarine
200 - 250 g Sultaninen
100 - 150 g Mandeln
100 - 150 g Zitronat
100 g Zucker
ca. ¼ Liter Milch - lauwarm
6 g Salz
1 Würfel Hefe
abgeriebene Schale von einer halben ungespritzten Zitrone
Bittermandelaroma
zerlassene Butter
Puderzucker
und nicht zu wenig Rum (etwa 150 ml)

Das ergibt einen Stollen von ca. 1500 g

Vorbereitung:
Zuerst die Sultaninen lesen, heiß abspülen und gut abtropfen lassen und dann in eine Schüssel geben, den Rum darüber geben und mindestens 24 Stunden bei gelegentlichem Umrühren bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Am Vorabend die Mandeln brühen und abziehen, dann hacken (nicht zu fein). Über die gehackten Mandeln das Bittermandelaroma geben und bei Zimmertemperatur bereit stellen.

Die Schüsseln jeweils abdecken. Alle übrigen Zutaten bereit stellen, damit sie Zimmertemperatur annehmen.

Am nächsten Tag geht’s los: Der Raum sollte mindestens 25 Grad warm sein. Das Mehl (ca. ¾ der Menge) in eine große Schüssel sieben, eine Vertiefung mit hohem Rand in die Mitte drücken. Dort hinein die Hefe bröseln und einen Esslöffel Zucker darüber geben, mit etwas warmer Milch zu einem dickflüssigen Teig verrühren und von außen mit Mehl überstäuben. Zugedeckt etwa 20-30 Minuten stehen lassen.

Nun der Reihe nach das Salz, die Margarine und den restlichen Zucker unterkneten, Milch dazu geben bis ein weicher Teig entsteht und dann die übrigen Zutaten hinzu fügen (Reihenfolge: Zitronenschale, Zitronat, Mandeln, Sultaninen mitsamt dem Rum). Dazwischen immer gut durchkneten.

Dann noch so viel Mehl hinzu geben, dass der Teig sich vom Schüsselboden löst. Mit einem Tuch abdecken und ihn mindestens 45 min. gehen lassen. Den Raum nicht lüften!

Anschließend den Teig noch einmal zusammenstoßen und einen Laib formen. In der Mitte mit einem Messer längs einschneiden (reißen) oder mit einem Nudelholz eine Hälfte längs ausrollen und über die andere Hälfte darüber schlagen und andrücken (legen). Dann sollte man dem Stollen noch ca. 20 Minuten Ruhe gönnen.

Nun kann er bei 175°C in den vorgeheizten Ofen, nach ca. 45 Minuten ist er fertig. Dann muss der heiße Stollen noch drei Mal gut gebuttert werden bevor er mit Puderzucker überstäubt wird.

Den fast erkalteten Stollen luftdicht in Alufolie und Plastetüte verpacken und bis zum Verzehr kühl stellen. Sieben Tage sind Muss, jede Woche mehr verbessert den Geschmack. Am besten sind vier Wochen Reifezeit.


Noch ein Tipp:
Kartoffelkuchen:
Wenn sie mehr Zutaten nehmen und einen Teil des Teiges abtrennen, können Sie  die halbe bis maximal die gleiche Volumenmenge heiße gekochte und durchgepresste Kartoffeln und noch etwas Mehl unterkneten und den Teig auf ein Kuchenblech fingerdick ausrollen.

Der wird nach einer Gehzeit von 20 Minuten schnell abgebacken (ca. 30 Minuten) mit Butter bestrichen und Zucker und Zimt bestreut. Dieser Kuchen schmeckt nur frisch, am besten lauwarm am gleichen Tage!

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